Namibia Tag 6: Omaruru und Erindi Game Lodge
An diesem Tag stand unser erster Game Drive (geführte Tierbeobachtungstour) auf dem Programm.
Der Tag begann mit einem Frühstück in einem Cafe in Omaruru. Ich hatte einen Avocadosalat und Marmeladentoast. Anschließend besuchten wir die örtliche Holzschnitzerei. Dort werden aus Wurzeln fantastische Unikate der in Namibia lebenden Tiere angefertigt. Ein großer Teil vom Urlaubsgeld ist hier investiert worden :)
Danach sind wir zu Erindi Game Lodge gefahren (ca. 65km von Omaruru entfernt). Direkt vor der Terrasse des Restaurants war ein Wasserloch angelegt, welches man beim Essen beobachten konnte. Hier tummelten sich Nilpferde, Krokodile, Marabus, Impalas, Gnus, Warzenschweine und Kudubullen.
Dort nahmen wir auch unser Mittagessen in Form eines Buffets ein. Ich hatte süßen Kartoffelbrei, Reis und Salat. Als Nachtisch gab es frische Ananas, Bananen und Äpfel.
Nach dem Essen ging es dann endlich los: unser erster Game Drive. Dreieinhalb Stunden fuhr uns der Guide durchs Land auf der Suche nach Tieren. Löwen und Elefanten haben wir leider nicht gefunden. Dafür aber Giraffen, Paviane, Schakale, alle Antilopenarten, Warzenschweine, extrem seltene Wildhunde und viele große und kleine Vögel. Und natürlich Perlhühner, die wegen ihres Hangs, bei sich nähernden Fahrzeugen auf die Straße zu rennen, auch „Namibian Road Runners“ genannt werden. Hinterher waren wir total begeistert von der Tour.
Anschließend fuhren wir wieder zurück nach Omaruru, wo wir im Central-Hotel zu Abend aßen. Ich hatte als Vorspeise eine Tomaten-Orangensuppe und anschließend Pommes mit Pilzsoße und gemischten Salat (und jede Menge leckeres Bier).
Noch ein trauriger Fakt, den ich am heutigen Tage gelernt habe: Für die Einheimischen ist Fleisch die wichtigste Währung im Land, wertvoller als Geld. Teilweise werden auf den Farmen die Löhne in Fleisch ausbezahlt.
Hier noch ein paar Eindrücke von der Erindi Game Lodge sowie vom Game Drive:



















Namibia Tag 5: Swakopmund – Cape Cross – Omaruru
An diesem Tag stand die Abkehr von der Küste und die Fahrt nach Omaruru auf dem Programm, wo wir den Patenonkel meiner Frau besuchen wollten.
Der Tag begann erstmal genau wie der letzte, mit einem Frühstück im Gästehaus Seabreeze. Danach fuhren wir die Küste entlang nach Norden bis Cape Cross. Hierbei handelt es sich um die größte Robbenkolonie Namibias. Dort leben 100.000 – 800.000 Robben. Der Gestank dort war entsprechen seeeeehr gewöhnungsbedürftig :) Die meisten haben sich irgendwas vor die Nase gehalten.
Danach verließen wir die Küste in Richtung Wüste. Sehr krass der Temperaturunterschied: An der Küste waren es 18°, keine 50km weiter auf einmal 38°. Wir sind mal kurz in der Wüste ausgestiegen. Dort geht ja immer ein Wind, das fühlt sich an wie ein Heißluftfön.
Mittags haben wir uns von Obst im Auto ernährt. Wir hielten nochmal kurz im kleinen Ort Uis um zu tanken. Dort hat sich mein Kumpel schön von zwei Mineralverkäufern über den Tisch ziehen lassen. Als das erledigt war, gings weiter nach Omaruru.
Omaruru ist ein Ort, in dem ausnahmslos alle Unternehmer deutsch sind. Dort hat man eigentlich nie das Gefühl, in Afrika zu sein. Entsprechend ist dort wahrscheinlich auch der Bierumsatz höher, als in den meisten anderen Orten ;)
Abends aßen wir auf einer Lodge in Omaruru namens Kashana. Es gab Pasta mit frischen Tomaten und Knoblauch in Olivenöl. Sehr lecker!
Hier noch ein paar Impressionen von Cape Cross:



Namibia Tag 4: Swakopmund und Walfisbay
Der Plan für diesen Tag sah eine Schiffstour in Walfisbay sowie die Besichtigung von Swakopmund vor.
Zuerst nahmen wir unser Frühstück im Gästehaus Sea Breeze ein. Ich hatte Toast und Brot mit Marmelade und Erdnussbutter, sowie frisches Obst.
Anschließend fuhren wir nach Walfisbay, wo wir an einer Katamarantour teilnahmen. Diese begann ziemlich absurd, denn ein deutsches Paar entschied sich dazu, auf diesem Touristenboot zu heiraten!? Naja, habe ich eben auch mal an einer wildfremden Hochzeitszeremonie teilgenommen…
Danach ging die eigentliche Tour los. Zuerst konnten wir Möwen beobachten.

Danach betraten sehr beeindruckende Tiere das Geschehen: Pelikane.



Irgendwo aus dem Meer kam plötzlich eine zahme Pelzrobbe angeschwommen und betrat unser Boot. Ihr Name war „Spotty“. Sie ließ sich bereitwillig streicheln, hielt ein Schläfchen an meinem Schuh und verschwand anschließend wieder im Atlantik.


Anschließend fuhren wir weiter zu ein paar Seehundbänken. Dort leben über 100.000 Robben. Außerdem gibt es dort Flamingos.


Danach machten wir uns auf die Suche nach Delfinen. Ein einziger ließ sich tatsächlich blicken und schwamm ein paar Meter vor uns her. Sogar einen Pinguin haben wir im Wasser entdeckt.
Bis dahin war die Tour sehr gelungen. Dann gab es Essen auf dem Schiff und meine Laune ging schlagartig in den Keller: Eher normal empfand ich, dass verschiedene Meeresfrüchte wie Austern und auch Robben serviert wurden. Die Selbstverständlichkeit, mit der die übrigen Fahrgäste aber die soeben betrachteten, wundervollen Lebewesen in sich reinstopften, machte mich richtig wütend. Hier war ich nicht imstande, auch nur einen Happen zu essen. Der Pfarrer, der die Hochzeit durchgeführt hatte, hat meine bescheidene Laune wohl bemerkt und gefragt, was los ist…
Nach der Bootstour ging es zum Mittagessen. Wir entschieden uns für das Restaurant „The Raft“ in Walfisbay. Dieses ist auf Stelzen im Meer gebaut und bietet einen wundervollen Panoramablick auf die Bucht, in der einige Flamingos herumstaksten. Für mich gab es hier ein absolut leckeres Kichererbsencurry.

Den Rest des Tages verbrachten wir in Swakopmund und schlenderten durch die Stadt. Abends kehrten wir in „The Lighthouse“ ein, ein rustikales und sehr gemütliches Restaurant in der Nähe des Leuchtturms. Hier aß ich eine Pizza mit Paprikapepperoni, Zwiebeln, Oliven, Paprika und Pilzen. Selbstverständlich ohne Käse. Dies war im Nachhinein die beste Pizza des Urlaubs.
Und so ging auch dieser Tag zuende.
Namibia Tag 3: Hammerstein Lodge – Swakopmund
Am dritten Tag stand der Weg zur Atlantikküste auf dem Programm. Von der Hammerstein Lodge aus sollte es nach Nordwesten bis nach Swakopmund gehen.
Der Tag begann mit dem Frühstück in der Lodge. Für mich gab es Toast mit Marmelade, Müsli und Obst.
Die Lodge fungiert als Aufzuchtstation für Wildkatzen, die entweder von ihrer Mutter verstoßen wurden, oder deren Mutter getötet wurde. Wir haben an einer Führung durch die Gehege teilgenommen.
Erste Station waren drei Luchse, deren Gehege wir betreten konnten. Die Namen der drei: Romeo, Julia und Shakespeare.

Nebenan war das Gehege der gerade läufigen Leopardin Lisa. Dieses konnten wir nicht betreten.

Danach kamen wir ins Gehege der beiden Geparden Cäsar und Kleopatra. Während wir durchgingen, interessierten sich die beiden nicht sonderlich für uns.
Zum Schluss betraten wir noch ein weiteres Gepardengehege. Die beiden dortigen Geparden, Max und Moritz, wurden gezähmt. Das ist auf Grund der Unnatürlichkeit nicht wirklich zu befürworten. Es war trotzdem eine tolle Erfahrung, einen lebenden Geparden zu berühren. Einer hat mir gar die Hand abgeleckt.

Nach der Führung durch die Gehege machten wir uns wieder auf die „Pad“, wie der Namibianer zu sagen pflegt. Es ging quer durch die Namib, die älteste Wüste der Welt. Selbst hier hat die Landschaft unglaublich viele Facetten. Ein paar Impressionen:





In Swakopmund angekommen mussten wir zuerst unseren riesigen Hunger stillen. Wir steuerten einen Tipp aus dem Reiseführer an, das „Village Cafe“. Ich hatte dort einen „Adam & Eve Salad“, bestehend aus Salat mit Äpfeln, Nüssen, Gurken und Sprossen. Dazu gab es die größte und dickste Toastscheibe ever!

Anschließend haben wir unsere Bleibe (Gästehaus Sea Breeze) bezogen und haben am Atlantik den Sonnenuntergang beobachtet. Leider war es ziemlich diesig, so dass dieser nicht wirklich beeindruckend war. Der am Vortag in der Wüste war besser.

Zu Abend aßen wir auf Empfehlung unserer Gastgeber in einem deutschen Restaurant in Swakopmund (Erich’s). Hierzu muss gesagt werden, dass es keine namibianische Küche gibt. Das einzige einheimische Essen sind die unzähligen Wildsorten, sowie Maismehl. Dieses gilt als Grundnahrungsmittel und ist gar von der Steuer befreit. Swakopmund war in der Kolonialzeit eine deutsche Hafenstadt, und auch jetzt meint man auf Grund der Architektur und der Restaurants, man befindet sich in einer bayerischen Kleinstadt. Zurück zu Erich’s: Ich hatte Bayerisches Pilzragout mit Semmelklößen, welches äußerst lecker war.
Danach war der Tag für uns beendet.
Namibia Tag 2: Windhoek – Sossusvlei – Hammerstein Lodge
Am zweiten Tag sollte es endlich raus aus der Stadt und rein ins Land gehen. Gleich die erste Strecke war so ziemlich die längste, die wir den ganzen Urlaub am Stück zu fahren hatten. Aus diesem Grund saßen wir pünktlich morgens um 6:00 Uhr im Auto und starteten in Windhoek.
Die Reise ging gen Süden. Für ausgiebiges Frühstück blieb keine Zeit, so dass wir uns während der Fahrt mit Obst im Auto verköstigten. In der Stadt Rehoboth wurde der erste Tankstopp eingelegt und unsere Kühlbox mit Eis bestückt.
Nach Rehoboth verließen wir die Teerstraße und bogen in eine Schotterstraße ab. Auf Schotterstraßen haben wir übrigens den Großteil unseres Urlaubs verbracht. Die Landschaften, die wir zu Gesicht bekamen, waren einfach nur fantastisch! Alle paar Kilometer ändert sich das Landschaftsbild völlig. Und je nachdem, wie die Sonne gerade steht, wirkt alles komplett anders.
Auch die Tierwelt ist beeindruckend. Plötzlich taucht ein Strauß direkt neben uns an der Straße auf und wandert durch die Steppe. Alleine an diesem ersten Tag haben wir folgende Tiere gesehen: Strauß, Fuchsmanguste, Springbock, Warzenschwein, Kudu, Wüstenfuchs, Pavian, Löffelhund, Sekretär, Riesentrappe, Oryxantilope, Esel.
Mittags haben wir kurz an der Solitaire Lodge angehalten und ein paar Backwaren verspeist.
Danach ging es weiter in die Wüste in den Sossusvlei. Die Sanddünen dort gelten als die höchsten Dünen der Welt. Eine haben wir natürlich erklommen und den atemberaubenden Ausblick genossen.
Danach ging es noch weiter nach Süden zu unserem Nachtdomizil, der Hammerstein Lodge, welche wir um 19:30 Uhr erreichten, gerade noch so rechtzeitig zum Abendessen. Die letzten Kilometer haben wir im dunkeln zurückgelegt, was man auf Grund des vielen Wildes eigentlich nicht tun sollte.
Zum Abendessen haben wir am Buffet der Hammerstein Lodge teilgenommen. Es gab für uns Kohl, Reis, gebratenen Kürbis und verschiedene Salate.
Hier noch ein paar Eindrücke des Tages:
Kameldorn (Akazienart). Elefanten fressen die Dornen einfach mit.

An einer Raststätte haben wir eine Pavianbande gesehen. Die Affen verschwanden schnell, als sich unser Auto näherte. Dieser hier wollte auch verschwinden, aber gleichzeitig nicht auf seine erbeuteten Toastscheiben verzichten. Herrlich!

Oryxantilope:

Die Düne, die wir erklommen haben:

Wüstenpanorama:

Baum vor coolen Wolken. Das Bild ist völlig unbearbeitet.

Verkehrsschilder:

Unser Auto:

Namibia Tag 1: Windhoek
Den ersten Tag unseres Urlaubs haben wir in Windhoek, der Hauptstadt von Namibia verbracht. Der Flughafen ist ca. 40km östlich der Stadt gelegen.
Dort angekommen, war der erste Eindruck leider erstmal sehr negativ: Der Schalter am Flughafen, der die Waffeneinfuhr regelt, war enorm bevölkert. Deutschen Jägern reicht es scheinbar nicht, hierzulande Tiere abzuknallen. Sie müssen das auch noch in anderen Ländern tun. Grund sind die Trophäen (Geweihe, Schädel, …) ihrer Opfer, die sie sich an die Wand hängen wollen. Widerlich!
Nachdem wir unser Gepäck und unser Schiff von einem Mietwagen (neuer Toyota Hilux) bekommen hatten, fuhren wir vom Flughafen aus nach Windhoek. Linksverkehr, rechts im Auto sitzen und links schalten war gewöhnungsbedürftig, ging aber nach einigen Minuten. Wesentlich länger genervt hat die Tatsache, dass beim Abbiegen jedes Mal der Scheibenwischer anging… Das gleiche Problem habe ich zurück in Deutschland jetzt auch wieder in meinem Auto :)
Die erste fantastische Erfahrung war, dass wir, kaum den Flughafen verlassen, ein Rudel Paviane in freier Wildbahn sehen konnten. Die Affen hatten es sich auf einem Rastplatz bequem gemacht.
In der Stadt angekommen, fiel zuerst die Farbenfreude der namibischen Flora auf. Blüten in allen möglichen Farben. Mich haben besonders die lila Bäume fasziniert:

Unser erster Weg führte uns in einen Supermarkt, wo wir Proviant für die nächsten Tage gekauft haben. Erstaunlich war, dass man auf den ersten Blick keine Unterschiede zu deutschen Supermärkten entdecken konnte. Eine riesige Auswahl an deutschen Produkten wird nach Namibia exportiert. Sogar die Edeka-Billigmarke „Gut & Günstig“ ist vertreten. Was allerdings nicht vertreten ist, sind Sojaprodukte jeglicher Art. Keine Sojamilch, kein Tofu, kein Sojajoghurt…
Vorn im Restaurant gab es ein SB-Restaurant/Cafe, wo wir etwas frühstücken wollten. Dort gab es fast ausschließlich fleischhaltiges. Falls dieses mal gefehlt hat, war Käse stattdessen dort. Erstmal ernüchternd. Wir haben uns für Apfelstrudel vom Bäcker entschieden.
Anschließend haben wir in unserer Pension für die Nacht eingecheckt und zu Fuß die Stadt erkundet. Besonders schön ist sie nicht, einzig die Stellen, wo viele Blüten zu sehen sind, wissen zu gefallen. Auffällig sind die vielen Hinweise auf die deutsche Kolonialzeit. Hier ein Beispiel eines Denkmals:

Auch etwas tierisches fällt in der Stadt auf: Überall wo man ist, raschelt es neben einem. Grund sind die vielen kleinen Geckos, die sich überall herumtreiben:

Das Mittagessen nahmen wir in einem Restaurant in Windhoek ein. Standardmäßig war in der Karte nichts veganes zu finden. Ich entschied mich für einen Salat mit Avocados und Papaya in Currysoße. Das eigentlich dazugehörende Hühnchen habe ich abbestellt. Das Essen war absolut lecker!
Abends waren wir überrascht, laute Rockmusik in der Stadt zu hören. Es war gerade ein Rockfestival, auf dem eine Coverband auftrat, die wie ich fand ein tolles Programm hatte, welches aber selbst hierzulande nicht gerade mainstreamtauglich war. So waren einige schnelle Punksongs (z.B. Pennywise) zu hören. Dem Applaus nach zu urteilen, wurde die Musik total abgefeiert. Wir haben uns aufgrund des riesigen Andrangs am Eingang dagegen entschieden, das Festival zu besuchen.
Abends waren wir bei einem Italiener in einem Einkaufszentrum essen. Ich hatte als Vorspeise ein Knoblauchbrot und als Hauptgericht Penne mit einer südafrikanischen Soße. Das hat einfach nur hammerlecker geschmeckt und sah so aus:

Das war es für diesen Tag, morgen geht es weiter mit Tag 2, an dem es zum ersten Mal auf Achse durchs Land geht.
Namibia Tag 0: Der Hinflug
Ich melde mich hiermit wieder gesund aus Namibia zurück. Dies war mit Abstand der interessanteste Urlaub, den ich je gemacht habe. Das Land ist unbeschreiblich interessant und abwechslungsreich, und die Tierwelt ist fantastisch!
Ich hatte dort leider nicht die Möglichkeit, online zu sein. Ich habe aber jeden Tag Notizen gemacht und werde jetzt nachträglich davon berichten, wie es mir als Veganer Tag für Tag im Urlaub ergangen ist.
Diese erste Folge in der Reihe beginnt mit dem Hinflug. Wirklich interessant wird es ab morgen, wenn ich von meinen Erlebnissen auf afrikanischem Boden berichte.
Bereits beim Buchen des Fluges habe ich begeistert festgestellt, dass man vegane Speisen bestellen konnte. Darauf war ich natürlich sehr gespannt. Während des Fluges haben wir dann festgestellt, dass sich meine vegane Mahlzeit von der vegetarischen Mahlzeit meiner Frau nicht unterschied. Natürlich sehr zur Freude meiner Frau, denn sie lebt mittlerweile ebenfalls vegan!
Das im Flugzeug für uns servierte Abendessen war tatsächlich komplett vegan. Als Hauptgericht gab es Reis mit verschiedenem Gemüse und Tomatensoße, dazu Mini-Samosas und ein Brötchen mit rein pflanzlichem Brotaufstrich mit Leberwurstgeschmack. Außerdem gab es noch etwas Obst. Das konnte sich für eine Flugzeugmahlzeit echt sehen lassen!
Das Frühstück konnte leider nicht vollends begeistern. Es gab zwar ein absolut leckeres Brötchen, welches belegt war mit Zucchini und Aubergine. Das zweite beiliegende Brötchen war allerdings mit Käse überbacken. Dies haben wir folglich nicht gegessen.
Ansonsten verlief der Flug ohne nennenswerte Ereignisse und wir sind am 25.09. um ca. 6:00 butterweich in Windhoek gelandet.
Morgen gehts an dieser Stelle weiter mit dem ersten Tag in Namibia.
Vegane Herausforderung: Namibia
Wir werden unseren Urlaub in diesem Jahr in Namibia verbringen. Morgen Abend startet unser Flug und neun Stunden später werden wir in Windhoek landen. Von dort aus fahren wir in einem Mietwagen 15 Tage durchs Land.
Die Vorfreude ist selbstverständlich schon riesig! Wir waren noch nie in Afrika und sind wirklich gespannt auf die Eindrücke, die wir dort sammeln können.
Besonders interessant ist natürlich die Frage, wie gut und ob überhaupt eine vegane Ernährung dort möglich ist. Da habe ich momentan noch garkeine Vorstellung. Wenn es garnicht anders geht, würde ich mich auch auf eine vegetarische Mahlzeit einlassen, aber Fleisch ist definitiv tabu! Aber ich habe wirklich die Hoffnung und den Anspruch, mich ausschließlich vegan dort zu ernähren.
Positiv überrascht war ich beim Buchen der Flüge, denn Air Namibia bietet als Option auch ein veganes Menü an. Ich bin lange nicht mehr geflogen, mich würde interessieren, ob das mittlerweile Standard ist. Das wäre ja schonmal genial!
Ansonsten werde ich meine essenstechnischen Erfahrungsberichte aus Namibia hier im Blog veröffentlichen. Ich hoffe noch, von dort aus Zugang zum Internet zu bekommen, um hier tagesaktuell zu berichten. Falls das nicht klappt, gibts die Berichte hier nach dem Urlaub.
Meine Grundausstattung der Vegan Society bestehend aus einer Packung Veg 1 und meines Vegan Passports ist auf jeden Fall dabei:
Damit kann doch eigentlich garnichts schiefgehen, oder? :)
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