Okt. 21, 2010

Namibia Tag 9: Kavita Lions Lodge – Etosha Safari Camp

Dieser Tag begann ungewöhnlich, denn noch vor dem Frühstück stand eine geführte Tour an. Bei dieser stellte uns der Besitzer der Kavita Lions Lodge seine Stiftung (Afri-Leo Foundation) vor. Diese hat den Schutz der namibischen Löwen zum Ziel und beinhaltet auch eine Schule, in der Afrikanern der Gedanke des Naturschutzes nähergebracht wird. Ein wirklich tolles Projekt, auf das ich in einem separaten Blogeintrag noch einmal eingehen werde!

Nach der Besichtigung der Schule und dem theoretischen Kennenlernen der Ziele konnten wir uns auch praktische Ergebnisse ansehen: Die Stiftung rettet Löwen, die in der Wildnis nicht überleben könnten, z.B. weil ihre Mutter von Farmern erschossen wurde. Fünf solcher Löwenbabies wurden als Waisen gefunden und hier großgezogen. Das Ziel ist, diese wieder auszuwildern. Derzeit werden sie noch gefüttert. Die Wasserstelle, die sie nach dem Essen aufsuchen müssen, konnte von uns beobachtet werden, was auf Grund der Nähe sehr beeindruckend war und uns tolle Bilder bescherte.

Danach ging es mit Löwenhunger (haha) zum Frühstück. Es gab Marmeladentoast und frisches Obst.

Anschließend fuhren wir bis zur Grenze des Etosha Nationalparks zum Etosha Safari Camp, wo wir die nächsten drei Nächte verbringen wollten. Als wir ankamen, hatten wir das Mittagessen leider schon verpasst und mussten auf die Light Lunch Karte zurückgreifen. Diese hielt für mich einen griechischen Salat ohne Feta bereit.

Ansonsten lag nichts mehr an, wir verbrachten die Zeit bis zum Abendessen gemütlich an der Bar und genossen den nach dem deutschen Reinheitsgebot gebrauten Gerstensaft. Sogar Hefeweizen kann man in Namibia trinken, die Brauerei nennt sich Camelthorn. Wo wir grad dabei sind: das namibische Bier schmeckt sehr lecker, besonders die Sorte „Tafel Lager“.

Zum Abendessen gab es dann wieder Buffet. Als Vorspeise Melone mit Avocado. Anschließend eine große Salat- und Gemüseauswahl. Sehr lecker war Brokkoli mit Mandeln. Als Nachspeise gab es irgendeinen Pudding in einer Waffel. Wohl nicht vegan und Ich habe mich wiederum geärgert, dass ich ihn gegessen habe und mir vorgenommen, in Zukunft lieber einmal mehr zum Buffet zu gehen, anstatt zweifelhafte Nachspeisen zu essen. Um es vorweg zu nehmen: Das war mein letztes Dessert.

Danach gings ab ins Bett. Unser Zimmer hatte alles, was wir für eine erholsame Nacht brauchten: Schlafraum mit Klimaanlage und Moskitonetz, Bad mit zwei Geckos gegen die Mücken.

Die Impressionen des Tages:

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