Okt. 15, 2010

Namibia Tag 3: Hammerstein Lodge – Swakopmund

Am dritten Tag stand der Weg zur Atlantikküste auf dem Programm. Von der Hammerstein Lodge aus sollte es nach Nordwesten bis nach Swakopmund gehen.

Der Tag begann mit dem Frühstück in der Lodge. Für mich gab es Toast mit Marmelade, Müsli und Obst.

Die Lodge fungiert als Aufzuchtstation für Wildkatzen, die entweder von ihrer Mutter verstoßen wurden, oder deren Mutter getötet wurde. Wir haben an einer Führung durch die Gehege teilgenommen.

Erste Station waren drei Luchse, deren Gehege wir betreten konnten. Die Namen der drei: Romeo, Julia und Shakespeare.

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Nebenan war das Gehege der gerade läufigen Leopardin Lisa. Dieses konnten wir nicht betreten.

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Danach kamen wir ins Gehege der beiden Geparden Cäsar und Kleopatra. Während wir durchgingen, interessierten sich die beiden nicht sonderlich für uns.

Zum Schluss betraten wir noch ein weiteres Gepardengehege. Die beiden dortigen Geparden, Max und Moritz, wurden gezähmt. Das ist auf Grund der Unnatürlichkeit nicht wirklich zu befürworten. Es war trotzdem eine tolle Erfahrung, einen lebenden Geparden zu berühren. Einer hat mir gar die Hand abgeleckt.

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Nach der Führung durch die Gehege machten wir uns wieder auf die „Pad“, wie der Namibianer zu sagen pflegt. Es ging quer durch die Namib, die älteste Wüste der Welt. Selbst hier hat die Landschaft unglaublich viele Facetten. Ein paar Impressionen:

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In Swakopmund angekommen mussten wir zuerst unseren riesigen Hunger stillen. Wir steuerten einen Tipp aus dem Reiseführer an, das „Village Cafe“. Ich hatte dort einen „Adam & Eve Salad“, bestehend aus Salat mit Äpfeln, Nüssen, Gurken und Sprossen. Dazu gab es die größte und dickste Toastscheibe ever!

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Anschließend haben wir unsere Bleibe (Gästehaus Sea Breeze) bezogen und haben am Atlantik den Sonnenuntergang beobachtet. Leider war es ziemlich diesig, so dass dieser nicht wirklich beeindruckend war. Der am Vortag in der Wüste war besser.

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Zu Abend aßen wir auf Empfehlung unserer Gastgeber in einem deutschen Restaurant in Swakopmund (Erich’s). Hierzu muss gesagt werden, dass es keine namibianische Küche gibt. Das einzige einheimische Essen sind die unzähligen Wildsorten, sowie Maismehl. Dieses gilt als Grundnahrungsmittel und ist gar von der Steuer befreit. Swakopmund war in der Kolonialzeit eine deutsche Hafenstadt, und auch jetzt meint man auf Grund der Architektur und der Restaurants, man befindet sich in einer bayerischen Kleinstadt. Zurück zu Erich’s: Ich hatte Bayerisches Pilzragout mit Semmelklößen, welches äußerst lecker war.

Danach war der Tag für uns beendet.

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