Vegane Burger bei Galileo
Ich bin ein Feind des Fernsehens. Wenn nicht gerade eine Sportveranstaltung kommt, die mich interessiert, bleibt die Kiste bei mir in der Regel aus. Heute war eine Ausnahme.
Galileo hat einen Beitrag mit dem veganen Koch Attila Hildmann ausgestrahlt. Ich besitze ein veganes Kochbuch von selbigem, welches mir sehr gut gefällt und war dementsprechend gespannt.
Eins vorweg: Die durchgehende Boulevardausrichtung hinterlässt bei mir einen sehr faden Beigeschmack. Das ist aber wohl heutzutage die Regel im TV und ein Grund, weshalb ich so selten schaue.
Zum Beitrag selbst: Attila sollte für eine Gruppe von leidenschaftlichen Fleischessern Tofuburger braten, und diese sollten den Unterschied nicht merken. Wer könnte das Klischee eines Fleischessers besser erfüllen als ein Footballer in Ausrüstung? Gleich drei davon sollten die Burger testen. Ergebnis: Allen schmeckte das echte Fleisch besser, aber keiner hat gemerkt, dass der andere garkein Fleisch war. So weit so uninteressant.
Der Beitrag hatte aber durchaus auch Interessantes zu bieten: Zum einen wurde erklärt, wie aus Sojabohnen Tofu wurde, zum anderen wurde mehrmals deutlich, auch mit Hilfe von Statistiken, herausgehoben, dass Fleisch ein absoluter Klimakiller ist (Regenwaldabholzung, Wasserverbrauch, Methan).
Alles in allem freue ich mich sehr darüber, dass es das Thema auch mal in die Mainstreammedien schafft. Vielleicht ist es da garnicht mal so schlecht, dass der Beitrag auch für den Mainstream aufbereitet wurde. Aber ist der Mainstream wirklich so dumm, wie er durch die Medien dargestellt wird?
Hoffentlich findet das Beispiel Nachahmer!
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